Für Paare und Polyküle

Ihr wollt gemeinsam mehr Verbundenheit schaffen?

Ob zu zweit oder auch jenseits von Mono-Hetero-Normativität: es gibt so viele wunderbare Möglichkeiten, romantische und sexuelle Beziehungen erfüllend zu gestalten. Doch leider ist der Blick darauf manchmal von Hollywood-Klischees rund um Idealvorstellungen, Besitzdenken und Eifersucht vernebelt. Oder auch einfach nur von den Beziehungsgeschichten, die alltäglich um uns herum passieren, in denen sich Menschen auseinanderleben, betrügen, trennen und manchmal verbittert bekämpfen. Ein sicherer Raum für ehrliche Gespräche und eine neutrale Außenperspektive können dabei helfen, den Nebel zu lichten und wieder zueinander zu finden, bevor es soweit kommt. Und neue Wege zu finden, die gerade so anders sind, dass sie für euch genau richtig sind.

Möglicherweise überlegt ihr auch gerade, frischen Wind in eure Zweier-Beziehung zu bringen, indem ihr sie öffnet. In den Medien tauchen immer mal wieder diese nicht-monogamen Beziehungsmodelle auf, die euch neugierig machen – aber ehrlich gesagt auch ein bisschen riskant klingen. Erfahrene Unterstützung beim Gestalten eurer ersten Schritte und beim Reflektieren der ersten Erfahrungen kann da nicht schaden.

Vielleicht lebt ihr auch schon länger polyamor, habt Eifersucht längst gegen Mitfreude getauscht, und wollt gemeinsam einen Blick auf Aspekte werfen, die gerade nicht so gut funktionieren? Zwischen verschiedenen Alltagen und Routinen, Polykül-Kalendern und spontanen Wünschen und Bedürfnissen kann das Mehr an Liebe und Verbundenheit, das Polyamorie so wundervoll machen kann, auch mal zu kurz kommen. Auch hier braucht es manchmal einen besonders geschützten Raum, um ehrlich auf das zu schauen, was gerade ist – und auf das, was noch entstehen kann.

Gerade in der Intimität partnerschaftlicher Beziehungen ist es wichtig, gleichermaßen achtsam für die Bedürfnisse und Grenzen der Beziehungsmenschen wie für die eigenen zu sein. Um eine gemeinsame Basis zu schaffen, auf der sich alle Beteiligten sicher und wahrgenommen fühlen und miteinander wachsen können, ist Kommunikation ein wichtiger Schlüssel. Ich unterstütze euch gern, eingefahrene Muster zu erkennen, Konfliktpotential aufzudecken und neue Kommunikationsgewohnheiten zu entwickeln – damit mehr Raum für echte Verbundenheit und Intimität entstehen kann.

Manchmal braucht es über die Beziehung hinaus auch den Blick nach außen, auf die Reaktionen der Menschen in unseren Umwelten. Gesellschaftliche Normen rund um heterosexuelle Zweier-Beziehungen, nicht selten verknüpft mit dem Ziel der Familiengründung, sind tief verwurzelt und werden oft mit harten Bandagen verteidigt. Wer in queeren oder nicht-monogamen Beziehungen lebt, wer keinen oder einen unerfüllten Kinderwunsch hat, wer gar keine romantischen und/ oder sexuellen Beziehungen eingehen möchte, kurzum: wer die gesellschaftliche Norm nicht erfüllt, riskiert beschämt, ausgegrenzt oder gar angegriffen zu werden. Gemeinsam können wir eure inneren Werkzeugkoffer so ausstatten, dass ihr auch in solchen Situationen souverän bleiben und für eure eigene Sicherheit sorgen könnt.