Systemisches Coaching

„Wenn jemand in seinem Leben etwas verändern möchte, ist es wichtig, zunächst auf das zu schauen, was genauso bleiben soll, wie es ist.“ (Steve de Shazer)

Wenn das Gefühl sehr stark wird, ganz anders zu sein als die Menschen rundherum, machen sich manchmal Gedanken in uns breit wie: „Wäre ich doch nur …!“ Oder auch: „Wären die anderen doch nur …!“ Und vielleicht sogar: „Wäre die Gesellschaft doch nur …!“ Doch wir können weder uns selbst noch die Menschen um uns herum mit einem Fingerschnippen ändern.

Und selbst wenn wir weder uns noch die anderen ändern wollen – wer anders ist als die anderen, muss oft ganz eigene Wege finden, mit Herausforderungen umzugehen. Sich als Erstakademiker*in in der Welt der Wissenschaft zurechtzufinden, ist nicht nur inhaltlich herausfordernd. Wer als Paar den Weg in die Polyamorie beschreiten möchte, kommt mit althergebrachten Beziehungsweisheiten und gut gemeinten Ratschlägen aus dem oft mono-heteronormativen Umfeld schnell an Grenzen. Und wenn man unerwartet mit einem Aspekt von Neurodiversität konfrontiert wird, kann der Dschungel an oft unzureichend wissenschaftlich belegten Social-Media-Tipps mehr Verwirrung als Hilfe bieten. In den unterschiedlichsten Bereichen bedeutet Anderssein also auch: Dinge anders angehen.

Systemisches Coaching ist darauf ausgelegt, genau solche eigenen Lösungswege zu entwickeln und dabei die Schnittstellen zu den Systemen, in denen wir uns bewegen – Partnerschaften, Familie, Arbeitsumfeld usw. – im Blick zu halten.